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Andreaskirche

Auf einem Hügel zwischen Rabenstein und Kirchberg - von der Bundesstraße und der Mariazellerbahn gut zu sehen - steht diese auffallende Kirche, die Kirche ohne Turm. Sie liegt im Gemeindegebiet von Kirchberg und gehört zur Pfarre Rabenstein.
Unter Insidern ist diese Kirche auch für ihre sehr gute Akustik bekannt.

Tradigist gehört seit dem 12. Jh. zu Göttweig. Die Kirche und Pfarre seit 1336. Propstei und Wirtschaftsamt des Stiftes von 1634 -1701. Das Stift Göttweig, zu dem der "Munichhof" - heute "Kirchenbauer" gehörte, hat im Jahre 1464 die heutige Andreaskirche für die damals bestehende Pfarre Tradigist errichten lassen. Bei diesem Gotteshaus handelt es sich um einen spätgotischen Langhausbau (26 m) mit 5/8 Chor, Netzrippengewölbe und Maßwerkfenstern.

Der Turm - wahrscheinlich abgebrannt - schließt in der Höhe des Dachfirstes ab. Die Andreaskirche war bis ins 19. Jh. von einem Friedhof mit Karner umschlossen, Sie erlebte ihre Blüte in der Reformationszeit: damals diente sie den Katholiken des Pielachtales als Zufluchtsort. Ein Marmorgrabstein erinnert an Propst Pater Benedikt Eucharius Choberger, unter dem Kirche und Gut "St. Andreas"
nach oftmaligem Besitzerwechsel wieder dem Stift Göttweig und damit der ihr inkorportierten Pfarre Rabenstein zufielen. (Gegenreformation) Durch die Aufteilung von Tradigist (die rechte Seite des Tradigistbaches gehört zur Pfarre Rabenstein und die linke Seite zur Pfarre Kirchberg) und den Bau der Marienkapelle im Ortszentrum von Tradigist (1897) verlor die Andreaskirche an Bedeutung. 1960 mußte die Andreaskirche wegen Baufälligkeit geschlossen werden.
Über eine private Initiative wurde 1975 mit den Ausbesserungsarbeiten am Kirchendach begonnen. 1977 bis 1979 konnte die Außenrenovierung durchgeführt werden. In den Jahren von 1983 bis 1988 wurde die Trockenlegung und die Innenrenovierung in Angriff genommen.
Im Sommer 2010 konnte dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer eine nötige Drainage im Außenbereich der Kirche eingebracht, sowie einige wichtige Außenrenovierungen durchgeführt werden.

 

Feiern Sie Ihre Hochzeit doch in unserer schönen Andreaskirche.

Um sich dafür die Andreaskirche einmal genauer anzusehen wenden Sie sich bitte an Herrn Karl Scheikl, Mobil: 0676 651 13 46.

 

Wegen eines Hochzeitstermins, der dafür nötigen Dokumente usw. kontaktieren Sie bitte unsere Pfarramtkanzlei.

Die Anmeldung zur Hochzeit sollte bitte ein halbes Jahr im Voraus bei unserem Pfarrer oder in der Pfarrkanzlei (Kanzleistunden Mo-Fr 9.00 - 10.00 Uhr, Tel.: 02723 2270) erfolgen.

 

Blumenschmuck der Sitzbank


Inneneinrichtung

  • Volksaltar, Ambo - von Tischlermeister Leopold Gansch jun. aus Tradigist
  • Altarbild: "Dornengekrönter Christus" von Nicolina Molnar, 1986
  • Steinkanzel - gotisch, Fresken aus der Frührenaissance
  • Kirchenfenster an der Nordseite (zugemauert) - Fresko des Hl. Andreas, Renaissance
  • Kirchenbänke - ländliche, spätbarocke Form
  • Marmorgrabstein - barock

 

 

Altar der Andreaskirche mit Schmuck für eine Hochzeit

 

 

Blick vom Altar in den Kirchenraum