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Der heilige Florian
Einer anderen Überlieferung nach war er pensionierter Vorsteher der statthalterischen Kanzlei in Lauriacum (Lorch). Nachdem er gehört hatte, dass in Lauriacum 40 Christen verhaftet worden seien um hingerichtet zu werden, habe er sich zu ihnen begeben, wohl um ihnen beizustehen. Als er dabei entdeckt wurde und sich weigerte den Göttern ein Opfer zu bringen, wurde er vom Statthalter zum Tod verurteilt. Der Überlieferung nach soll er mit einem Stein um den Hals von einer Brücke in die Enns gestoßen worden sein und so den Tod gefunden haben. Eine fromme Frau namens Valeria soll später seinen Leichnam, einer Vision gemäß, an der Stelle begraben haben, an der sich heute das Augustinerchorherrenstift St. Florian befindet.
Bilder: Bettina Daxböck |
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